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Methoden

In der Praxis Elea wird mit komplementärtherapeutischen Methoden gearbeitet. 
Das heisst, dass neben der Behandlung durch die Therapeutin Ihre ureigenen Ressourcen zentral sind. Im gemeinsamen Dialog arbeiten wir daran, Ihre Resilienz zu stärken und Ihre Ressourcen gesundheitsfördernd und –erhaltend einzusetzen. Das Ziel einer jeder Therapie ist nicht nur die Besserung Ihres Gesundheitszustandes durch die Therapie, sondern auch, dass Sie im Anschluss Ihre Gesundheit aufrechterhalten können.

Im Folgenden werden alle Methoden beschrieben, welche in der Praxis Elea angewendet werden. Bei Fragen können Sie sich jederzeit mit mir in Kontakt setzten.

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Traditionelle chinesische Medizin - TCM

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) ist eine über Jahrtausende alte Heilkunst. Sie baut auf fünf Pfeiler auf: Akupunktur, Tui Na, Ernährung, Bewegung und Phytotherapie (Kräuter-Medizin). In der Praxis Elea arbeite ich mit vier dieser Dimensionen. Akupressur (wie Akupunktur ohne Nadeln) und manuelle Therapiemethoden (Tui Na) helfen, den Körper darin zu unterstützen, gesund zu werden und zu bleiben. Im Rahmen einer Therapie sprechen wir auch über Ernährung, denn diese bestimmt die Bausteine, mit denen Ihr Körper arbeiten kann. Auch Bewegung bleibt nicht aus - wie kann die Energie des Körpers in Bewegung gehalten werden? Was für Übungen helfen Körper und Gemüt? 

Akupressur

Akupressur ist eine der Techniken der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Alles, was Mensch tut, braucht Energie. Dies gilt sowohl für seelische und geistige Arbeiten/Zustände, als auch für körperliche. Joggen braucht genau so Energie wie die tägliche Stressbewältigung oder die Arbeit unseres Immunsystems. Seit tausenden Jahren haben unzählige TCM Therapeuten beobachtet, wie und wo die Energie in unserem Körper fliesst und was passiert, wenn innere oder äussere Gegebenheiten die Energie, also das Qi, stauen oder zu viel davon verbrauchen, sodass ein Mangel entsteht (oder umgekehrt). Die Akupressur ist eine der daraus resultierenden Techniken, die über die manuelle Stimulation von bestimmten Punkten am Körper den Qi-Fluss so zu beeinflussen sucht, dass der Körper seine beeindruckenden Fähigkeiten einsetzen kann, unsere jeweiligen Beschwerden „aufzuräumen“.​Eine der grossen Stärken der Akupressur liegt nicht nur in der Besserung des Gesundheitszustandes, sondern auch in Präventionsarbeit. Lange bevor schwere Beschwerden auftreten, kann man über die diagnostischen Mittel der TCM (Befunderhebung, Beobachtung, Zungendiagnose, Pulsdiagnose) Disharmonien im Körper identifizieren und beseitigen.​Akupressur darf nicht oder nur bedingt angewendet werden bei:hohem Fieberansteckenden Erkrankungen im akuten StadiumThrombosen​Akupressur wird stets mit Tui Na Techniken kombiniert.

Hier finden Sie mehr Information zur Methode: EMR Webseite: Akupressur

 

 

Tui Na / An Mo

Kinder Tui Na

Die Tui Na Massage (auch An Mo genannt) ist eine der Techniken der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Der Begriff setzt sich aus den chinesischen Wörtern "Tui" (推 ‚schieben, drücken‘) und "Na" (拿 ‚greifen, ziehen‘) zusammen. Sie ist eine der fünf Säulen[1] der TCM und repräsentiert die manuelle Therapie. Sie ist also nicht mit einer reinen Genuss-Massage zu vergleichen. Dennoch ist Tui Na eine Technik, die in unseren Breitengraden als „Massage“ verstanden wird, die nach denselben Prinzipien wie die Akupressur funktioniert. Mit verschiedenen Griffen wird also der freie Fluss unserer Energie gefördert: Wo fehlt, wird Qi hingeführt, wo es zu viel hat oder staut, wird der Qi-Fluss wieder durchlässig gemacht. Dies lindert Schmerzen (sowohl Schmerzen im Bewegungsapparat, Kopfschmerzen als auch PMS, und andere), lockert Verspannungen, fördert oder hemmt die Verdauung, beruhigt oder weckt.

 

[1] Ernährung, Akupunktur, Manuelle Therapie (Tui-Na), Arzneimitteltherapie, Bewegungsübungen

Eine Unterform der Tui-Na bildet die Kinder-Tui-Na. Da sich die Meridiane bei Kindern bis 12 Jahren noch am Ausbilden und Entfalten sind, gibt es für Kinder eigene Techniken, mit denen sowohl Körper als auch Psyche wieder in Einklang gebracht werden können. Insgesamt sind die Techniken für Kinder sanfter, da die Körper der Kinder auch schneller reagieren. Eine auffällige Besonderheit der Kinder Tui-Na ist, dass viel über die Hände der Kinder gearbeitet werden kann.

Klassische Massage

Die klassische Massage ist eine uralte Form der Gesundheitsförderung, die in allen Kulturen gefunden werden kann. Ein gutes Öl, ein geübter Griff und die Spannungen, körperlich und geistig, schmelzen dahin.​Klassische Massagetechniken basieren auf einer Reihe fliessender Handgriffe, welche Muskeln und Faszien lösen, Durchblutung fördern, und eine harmonisierende Wirkung auf Geist und Seele haben. Auch der Lymphfluss und der muskuläre Stoffwechsel werden angeregt, was die körpereigene Regeneration anregt und hilft, Stress abzubauen.

Reiki

Der Name setzt sich aus zwei sinojapanischen Schriftzeichen zusammen: "Rei" des Schriftzeichens 霊 („Geist“, „Seele“) und "ki" 気 (dem chinesischen Qi – Lebensenergie)​. Entwickelt in den Zwanzigerjahren des 20. Jahrhundert vom Japaner Sensei Mikao Usui, ist Reiki eine sanfte Form von Energiearbeit. Durch Handauflegen und sehr sanfte manuelle Techniken wird der Selbstheilungsprozess der Menschen gefördert. Reiki ist eine wunderbare Technik, die sich am Körper der Empfängerin/des Empfängers orientiert, um genau dort zu unterstützen, wo es das braucht.

Diese Technik kann entspannend wirken oder viel in Körper und Geist bewegen, wie jede Form von Energiearbeit. Sie eignet sich auch sehr gut als begleitende und stabilisierende Unterstützung zu anderen Therapieformen.

Zusatztechniken der TCM
Schröpfen

 

Moxibustion

oder kurz: Moxa
 

Gua Sha
 

Das Schröpfen ist eine alte Therapiemethode, die früher auch in Europa und im Osten weit verbreitet war. Dabei wird ein kleines Gefäss erwärmt, wodurch im Innern des Schröpfgefässes ein Unterdruck entsteht. Beim Aufsetzen auf die Haut saugt sich das Gefäss an der Haut fest.

 

Durch die Saugwirkung beim Schröpfen werden die Kapillargefässe unter der Haut angeregt; der Blutfluss in der Muskulatur wird stimuliert, und die Poren werden geöffnet. Nach den Theorien der Traditionellen chinesischen Medizin wird beim Schröpfen auch der Energiefluss beeinflusst, indem Blockaden der Meridiane behoben werden. Wegen dieser Energieblockaden kann es unter der Haut zu Ablagerungen von Blut und Körperflüssigkeiten kommen; beim Schröpfen werden diese an die Hautoberfläche geholt, wo der Körper sie besser beseitigen kann. 

Die sichtbare Wirkung des Schröpfens ist eine gerötete Hautwölbung. Je dunkler die Verfärbung, umso grösser war die Stagnation. Die kreisrunden Schröpfmale können mehrere Tage bestehen bleiben.

Durch das Verbrennen von getrocknetem Beifuss (Artemisia vulgaris) über bestimmten Akupunkten werden Wärme und Energie in den Körper gegeben, das Organsystem stimuliert und Blockaden gelöst.

Die Glut hat stets ausreichenden Abstand zur Haut, sodass es zu einem angenehmen Wärmegefühl, jedoch nicht zu Verbrennungen kommt.

Diese Technik ist besonders in der kalten Jahreszeit heilsam.

Geheimtipp: Moxa wirkt Wunder gegen Mückenstiche!

Gua Sha ist eine Schab-Massagetechnik. Der Name setzt sich zusammen aus den chinesischen Begriffen "Gua" für „schaben“ und "Sha" für „akute Krankheit“. Traditionell wird in chinesischen Haushalten dafür oft ein Porzellanlöffel genutzt, aber auch spezialisierte Schab-Utensilien aus unterschiedlichen Materialien können dafür benutzt werden.

Mit Gua Sha wird der Blutfluss zu Haut, Muskeln und dem Bindegewebe stimuliert. Es werden der Stoffwechsel in der Haut und, wie in der Akupressur oder Reflexzonentherapie, die mit den entsprechenden Hautbereichen assoziierten inneren Organe aktiviert.

Gua Sha reduziert effektiv Muskelsteifheit und Schmerzen. Es wird auch bei Erkältungen, Fieber und Husten gewinnbringend eingesetzt aufgrund seiner ausleitenden Wirkung.

Das Schaben auf der Haut kann zu einer Reizung der Haut führen, die nach 2-4 Tagen wieder verschwindet. Besonders dunkle Verfärbungen sind ein Hinweis auf eine grosse Stagnation, während sich die Haut an Stellen ohne Stagnation kaum eine sanfte Rötung bildet. 

Ohrakupressur

In verschiedenen Kulturen hat man einzelne Punkte am Ohr entdeckt, welche bei bestimmten Beschwerden helfen. Die ersten Berichte davon in China stammen aus der Zeit 900 v. Chr., in verschiedenen östlichen Kulturen wurde im 17. Jh. ein bestimmter Punkt am Ohr mit grossem Erfolg gegen Ischias-Schmerzen genutzt. All diese Entdeckungen blieben aber "einzelne Punkte" am Ohr, die in bestehenden Medizinkonzepte eingebaut wurden. Erst Mitte 20. Jh. trug der französische Arzt Paul Nogier diese Einzelpunkte zusammen und entdeckte das Ohr als eine eigene Reflexzone, auf der der ganze menschliche Körper abgebildet ist. Er erstellte eine Karte von den Punkten und nutzte, inspiriert von der TCM, Nadeln, um die Punkte zum Wohl der Patienten und Patientinnen zu stimulieren. 

Seine Erkenntnisse wurden auch in China mit grossem Interesse in das Repertoire der TCM aufgenommen.

In der Praxis Elea werden statt Nadeln kleine Metallkügelchen genutzt, die mit einem Pflaster auf dem Ohr platziert werden und bis zu einer Woche die relevanten Punkte weiter stimulieren können. 
 

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